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OH NO!! I have Muscles!


Leider halten sich zum Thema Krafttraining noch viele Missverständnisse und Halbwahrheiten, die von den Medien und dem doch sehr unzuverlässigen Internet immer weiter verbreitet werden!

Wir bei CrossFit Gravel Pit halten uns dann doch lieber an die Fakten, an die Wissenschaft und die eigenen Erfahrungen!


Myth No.1: Von Krafttraining wird man (und Frau) sofort bulky und schaut aus wie Arnold zu seinen besten Zeiten!


Schön wärs! Generell ist das Training nur ein Teil des Ganzen und als normal-sportliche Person ist Muskelaufbau eine langwierige Angelegenheit. Ein GPP (general physical preparedness) Programm, wie es CrossFit ist, legt deswegen Wert auf die Kraftrainings-Elemente, da wir in diesem Bereich durchschnittlich weniger fit sind als in den Ausdauerbereichen (von der Kraftausdauer mal ganz zu schweigen).




Vor allem die Damen wollen nicht zu „muskulös“ wirken! Das wird bei CrossFit nur sehr begrenzt passieren und je nach Volumen des Trainings, den Schwerpunkten und (am wichtigsten) der Ernährung zuerst eher in die „andere Richtung“ gehen. Da Muskeln dichter sind als Fett, verliert der Körper durch Krafttraining erstmal Volumen (und wahrscheinlich gar nicht so viel Gewicht – abhängig vom Fettanteil) – also werden wir ein bisschen weniger!

Da wir nur sehr begrenzt im hypertrophen Bereich (kurze sehr starke Belastung auf einen isolierten Muskelbereich) trainieren, steigt der Anteil der Typ 1 Muskelfasern (verantwortlich für längere und wenig energiereiche Bewegungen) anteilig mehr als die Typ 2 Fasern (schnellreaktive Hochlastmuskelfastern). Somit haben wir Durchschnitts-CrossFitter auch nicht die Bodybuilderfigur! Man darf nur nicht den Fehler begehen sich mit Wettkampfprofies zu vergleichen; Toomy, Fraser und Co haben einen sehr hohen hypertrophen Anteil in Ihrem Training und auch eine entsprechende Ernährung!

Also bleibt das Motto: „Look Good Naked“ hier wirklich wahr!


Myth No.2: Beim Krafttraining ist die Verletzungsgefahr hoch und alle haben Rücken, Knie und was-weiß-ich-Probleme.


Dieser Mythos kommt aus den Fitnessstudios dieser Welt – wo jeder trainiert wie er glaubt und eher den Bizeps im Spiegel bewundert oder den Instagramm Account der Lady nebenan, als die Deadlift Form von einem Trainer begutachten lässt!

Ein amerikanischer Sportwissenschaftler hat das Ganze sehr eindrucksvoll formuliert:

In almost every paper citing injury reduction and mechanisms of injury, possessing strength is a stronger protective factor than simply posessing range of motion. Both qualities have ceilings and points of diminishing returns, but strength’s ceiling is significantly higher. If you think lifting weights is dangerous, try being weak.


Kurz gesagt: Muskeln schützen den Körper! Und zwar mehr als reine Beweglichkeit. Wenn ihr glaubt Gewichte zu heben sei gefährlich, versucht mal schwach zu sein.

Diesen Faktor beobachten wir schon sehr lange an uns Coaches selbst.

Wir hatten vor kurzem das beste Beispiel bei einem Mitglied unserer Box. Durch einen Motorrad Unfall bei sehr hoher Geschwindigkeit (Rennumgebung) kam es zu schweren Verletzungen. ABER..



Vernünftiges und allgemein angewandtes funktionelles Krafttraining ist eine der Besten Gesundheitsvorsorgen - und zwar in jedem Lebensabschnitt!

Also ran an die Gewichte und 3-2-1 – GO (mit einem guten Coach!)

HeadCoach Jörg

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